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TeutoBiker on Tour Nach
Meck-Pomm (2002) und Eifel (2003) führte uns unsere bereits 3. Wochentour in
den Harz. Es ist eben einfach toll durch die schöne Landschaft zu kurven,
um Hügel und Täler zu genießen. Hier nun die einzelnen Tage mal mit Sonnenschein, mal mit bedecktem Himmel, selten mit Regen. Samstag: Die Anreise begann für fast alle (leider im Regenzeug) am zentralen Treffpunkt in Lemgo. Um 11 Uhr ging es dann in 2 Gruppen durch das Lipperland über die Weserfähre in Polle nach Eschershausen. Hier wartete bereits Gerd von den Sonsbikern auf uns. Jetzt gab es die ersehnte Mittagspause am Ortsausgang von Eschershausen. Nach dem Essen besichtigten wir das engagiert eingerichtete Motorradmuseum im gleichen Hause. Restaurant und Museum sind empfehlenswert. Weiter ging es über das Harzvorland bis mitten in den Harz nach Trautenstein in die Pension "Harzland". Die Region wurde bereits in der Presse auf die TeutoBiker aufmerksam gemacht. Jetzt hieß es: Auspacken, Abendessen, Spaziergang, Quatschen, Bett! Sonntag: Heute wurden wir schon beim Frühstück, wie auch die nächsten Tage, von "Sir Early Gray" beehrt. Zu Beginn unseres Aufenthaltes gab es eine kleine Rundfahrt (ca. 60 km) über Tanne, Elend, Drei Annen Hohe (entlang Harzquerbahn), Hasserode, Wernigerode, Elbingerode, Rübeland (Besuch der Tropfsteinhöhle "Hermannshöhle" mit einem Fußmarsch von mehr als 1 km "unter Tage"), Hasselfelde und zurück nach Trautenstein. Montag: Jetzt ging es richtig los mit ca. 110 km über Benneckenstein, Hohegeiß, Zorge nach Walkenried; dort besuchten wir die berühmte Klosterruine. Wir fuhren weiter über Bad Sachsa, Bad Lauterberg, Herzberg, St. Andreasberg, Altenau (bis Oker Stausee), Torfhaus, Rothesütte, Tanne, zurück in die Pension. Nach dem Abendessen hat Dieter am "Altar" (s. Bilder) für die nächsten Tage erst einmal um gutes Wetter gebeten. Dienstag:
Im Mittelpunkt dieses Tages stand die Stadt Quedlinburg mit Schloss und
Altstadt. Im Quedlinburger Schloss wurden wir vom Museumsdirektor,
Herrn Mühldorfer-Vogt begrüßt. Unter seiner engagierten und
fachkundigen Führung bekamen wir einen Überblick über die Geschichte
rund um das Schloss. Danach ging's ab auf "Schusters Rappen"
oder mit der Bimmelbahn durch die Quedlinburger Altstadt (Weltkulturerbe
mit 1.200 Fachwerkhäuser). Auf der
Rückfahrt in Richtung Thale, Friedrichsbrunn, Allrode konnten wir uns im
Stau von den Straßenbaumaßnahmen in Quedlinburg überzeugen. Auf
dieser Tour begleitet uns der Gastfahrer Dieter aus Bockenem. Mittwoch: Zuerst sind wir durchs Selketal bis zur Selkemühle gefahren, danach ging's weiter an den Fuß der Burg Falkenstein. Auf dem Parkplatz prüften dann 3 Biker nach einem Windstoß die Funktion ihrer Sturzbügel. Nach 4 km Fußmarsch zur Burg glaubte manch TeutoBiker, dass er heute fast die ganze Strecke zu Fuß zurückgelegt hatte. Ich meine, dass war bei der Gesamtstrecke von ca. 150 km etwas übertrieben. Dieter mochte sich den Fußmarsch nicht antun und ist bis zur Burg Falkenstein gefahren. Die Burg Falkenstein soll zu den schönsten Burgen im Harz gehören; wir haben uns davon überzeugt. Anschließend sind wir auch noch ein bisschen Mopped gefahren über Wipra, Grillenberg, Wettelrode, Rotha, Straßberg, Hasselfeld ab in die Pension. Donnerstag: Heute sollte die Strecke nicht minder kurz sein, denn das Fernziel war die Rotunde in Bad Frankenstein. Die Strecke, erneut mit Gastfahrer Dieter, ging über Ilfeld, Nordhausen (Zusammentreffen mit Uwe u. Frau aus Moringen), Berga und herrlich viele Kurven im Kyffhäuser nach Bad Frankenstein. Dort besichtigten wir die Rotunde mit dem Kolossalgemälde des kürzlich verstorbenen Malers Werner Tübke. Es ist ein imposantes Werk! Auf der Rückfahrt machten wir Pause an der Talsperre bei Kelbra. Über Breitenstein, Stiege und Hasselfelde landeten wir wieder wohlbehalten in Trautenstein. Der Abend begann mit einer Grillparty, die leider mit etwas Regen beträufelt wurde. Danach stand natürlich wieder die EM an. Freitag:
Für den letzten Tag haben wir uns noch einmal viele Kurven bergauf und
bergab vorgenommen. Erst Besichtigung und Rast in Stolberg mit
seinen hervorragend renovierten Fachwerkbauten. Dann gab es die Möglichkeit
für ausreichend Fahrspaß im
Bereich von Altenbrack, Treseburg, Allrode, Friedrichsbrunn und Thale. In
Thale haben wir dann den Hexentanzplatz besucht. Uns kam keine der
anwesenden Damen bekannt vor, auch konnten wir keinen
"Flugbetrieb" feststellen! Nach herrlichen Kurven und einem
scheußlichen Cappuccino in Treseburg fuhren wir unserer Abschlussparty
entgegen. Auf den letzten Kilometern wurden wir noch einmal geduscht. Samstag: Bereits vor dem Frühstück wurde es unruhig im Haus, denn die ersten TeutoBiker beluden bereits ihre Bikes. Das Wetter sollte lt. Vorhersage nicht so toll werden, aber nach dem Frühstück schien die Sonne. Das war auch gut so, denn nun konnte auch das Abschlussfoto gelingen. 10 Uhr hieß es: "Please start your engines" und los ging es wieder in 2 Gruppen Richtung Heimat. Bereits nach wenigen Kilometern bewahrheitete sich die Wetterprognose und wir bekamen Regen und Nebel zu spüren. Auf der Strecke zwischen Clausthal-Zellerfeld und Bad Grund hat es leider 2 Gruppenmitglieder wg. nasser Fahrbahn aus dem Sattel gerissen. Zum Glück sind nur leichte Blessuren und Schrammen zurück geblieben! Die Mittagspause legten wir dann an der Weserfähre in Polle ein, dort gab es zur "Belohnung" Bratkartoffel mit Sülze. So gestärkt fuhren wir weiter bis nach Lemgo. Nach Händeschütteln zerstreuten wir uns in alle Winde und ab in die Heimatgarage! Insgesamt
können wir auf eine ereignisreiche Woche mit vielen Eindrücken, schönen
Tagestouren und
harmonischen
Stunden unter Freunden zurückblicken. Thomas F. (Juli 2004) |