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Nach
Vorbereitung war es nun am 17. Juni endlich soweit, dass wir starten
konnten. Es war nicht die erste Tour die mit Regenzeug begonnen wurde. Fast
alle Tourteilnehmer (mit den Gastfahrern Horst und Wolfgang S.) trafen sich
am letzten Sammelpunkt in Paderborn-Elsen. Von dort aus ging es mit
Mittagspause in Fritzlar nach Lauterbach in die JH (kleiner Umweg über
einen Feldweg auf einen Bauernhof). In der JH erwartet uns bereits der
Gastfahrer Dieter A. aus Bockenem, der uns dieses Jahr auf der Tour
begleitet. Nach einem miserablen Abendessen und warmen Bier war der erste
Tag abgehakt. Am Samstag fuhren wir in Richtung Sinntal-Jossa im Spessart,
mit einer Pause in einem tollen Biker-Hotel. Hier macht es bestimmt Spaß zu
übernachten. Weiter nach Volkach, hier gab es die nächste große Pause.
Dort versuchten Brigitte und Dieter mit ihren Bikes an einem Radrennen
teilzunehmen. In Volkach hatten wir dann auch den Vorgeschmack auf die
Temperaturen, die uns die gesamte Tourwoche begleiten sollten.
Wohlbehalten erreichten wir das „Rote Roß“ in Burghaslach und wurden
bereits von unseren Gastfahrern Gerd (Sonsbeck) und Robert (Regensburg)
erwartet. Nach einigen Zimmerbelegungsproblemen durften die ersten Weizen
und Biere bestellt werden, die auch die mit dem Auto nachgereisten Frauen
(Ilona, Rita und Rosemarie) nicht verschmähten.
Den weiteren Tourverlauf werde ich nur kurz skizzieren und mich auf einige Höhepunkte
beschränken.
Am
Sonntag führte uns die Streckenführung u. a. über einen staubigen
Schotterweg in ein Ausflugslokal bei Friedrichsberg mit einem entschädigenden,
herrlichen Blick ins weite Land. Das Städtchen Iphofen war dann unser nächstes
Ziel.
Am Montag hatte die längste Einzeltour (ca. 160 km) als Ziel eine Eisdiele
in Ebern. Auf der Rückfahrt haben wir nachmittags das wunderschöne
Zisterzienser-Kloster Ebrach besichtigt.
Der Dienstag war für Bamberg
vorgesehen. Hier konnte sich jeder nach eigenem Geschmack in der Stadt
umsehen. Um 14 Uhr sollte es dann für alle wieder zurück nach
Burghaslach gehen.
Sollte!
Aufgrund eines überpünktlichen und unkoordinierten Aufbruchs haben 3
Fahrer leider den Anschluss verloren. Aber das hatte nun auch wiederum eine
gute Seite, da das Ereignis allem die Krone aufsetzte. Ab Dienstagabend
haben wir ein gekröntes Haupt bei den TeutoBikern; Dieter N. bekam die
Krone aufgesetzt.
Dank der Organisation von Brigitte und Peter wurde der Dienstagabend
(Sommersonnenwende) in Absprache mit dem Wirt, Herrn Rößner, zum
Grillabend und TeutoBiker-Sommerfest. Wie immer war es eine feucht-fröhliche
Feier bis nach Mitternacht.
Feier hin, Feier her, Mittwoch war unser Fernziel das Schloss Weißenstein
in Pommersfelden. Mit so einer Pracht kommen die heutigen Versicherungs- Paläste
nicht mit.
Am Donnerstag haben wir das Ziel vieler Amerikaner und Japaner, Rotenburg
o.T., besucht. Sie haben Recht, denn Rotenburg ist wirklich eine wunderschöne
Stadt, und abseits des Trubels bleibt der Blick auf die Schönheiten ungetrübt.
Viele Touristen lassen sich bereits im Juni im Weihnachtsmuseum auf das Fest
einstimmen. In der Kreisstadt Neustadt zerschnitten plötzlich 2 heftige Fehlzündungen die warme Nachmittagsluft. Die Quelle war schnell
gefunden, denn Wolfgangs Bike sagte keinen Mucks mehr. Mit Henry, Hans-Peter
und Dieter konnte die Ursache, ein lockeres Batteriekabel, schnell beseitigt
werden.
Auch der nächste Tag bescherte uns mit Herzogenaurach wieder ein schönes
Städtchen. Leider war diese Tagestour unsere letzte im Steigerwald.
Am Samstag mussten wir Abschied von Burghaslach nehmen und uns auf die Rückreise
in Richtung Lauterbach begeben. Es wurde erneut eine Pause im Spessart beim
Bikerhotel „Jossgrund“ eingelegt (Sülze mit Bratkartoffen). Kurz vor
dem Regen erreichten wir die JH, heute war das Essen gut und das Bier kalt.
Leider war das Fernsehprogramm schlecht, denn Deutschland verlor im Fußball
gegen Brasilien!
Am Sonntag stand nur noch die Heimfahrt an; alle sind gut
angekommen.
Ich
glaube alle Tourteilnehmer waren vom Steigerwald mit seiner herrlichen
Motorradtopografie überrascht. Es macht hier einfach Spaß mit dem Motorrad
zu fahren. Vielen Dank an alle Organisatoren und die Tourplaner Dieter
N. und Rolf!
Thomas F. (Juli
2005) |