Jahrestour 2008 ins Sauerland und Ederbergland

Die 7. Jahrestour der TeutoBiker führte uns ins Sauerland und Ederbergland.
Am Sonntag begann die Fahrt an der Sammelstelle in Gütersloh; die beiden Gastfahrer Bernd und Dieter K. sind jedoch direkt nach Dodenau gefahren. Bei herrlichem Wetter führte uns die Fahrt entlang der B 55 über Warstein und Meschede an den Hennesee. Dort war die 1. Pause. Mit einem kleinen Abstecher in westlicher Richtung sind wir dann zum Mittagessen zum Landgasthof Reinert an der B 55 gefahren. Dort sind dann einige TeutoBiker im Rahmen einer Tagestour zu uns gestoßen (Sie haben uns wohl schon vermisst!). Nach diversen Spargelgerichten sind wir über Bad Fredeburg, Oberhundem bis nach Röspe (bei Bad Berleburg) gefahren. Dort gab es erst einmal Kaffee, Erdbeerkuchen und einen gewaltigen Gewitterschauer. Nass wurden nur die blitzenden, geputzten Moppeds! Nach einem Tankstopp fuhren wir im Edertal bis ins Hotel Ederblick in Dodenau. Nach Abladen und Zimmerbezug gab es die erste Erfrischung auf der Terrasse. Bald wartet dann auch schon das Abendmenü mit Suppe, Salat, Braten und Nachtisch auf uns. Eine laue "Vorsommernacht" lud anschließend zum Verweilen bis Mitternacht ein.

Navi ist programmiert, alles gepackt, es kann los gehen! Sammelpunkt Gütersloh

Mittagspause in Reiste Die Zwischenrast kurz vor dem Gewitterschauer.

Nach dem Abladen in die Garagen.

Eine erste Erfrischung nach der Anfahrt.

Der Montag weckte uns mit Sonnenschein und dem leckeren Frühstücksbüffet. Die Tour Kreuztal/Siegen stand ab 10 Uhr auf dem Programm. Vorbei an Bad Laasphe u. Feudingen. In Netphen machten wir Pause am Gillerberg. Dort stellten wir fest, dass die geplante Tour zu lang würde, und so kürzten wir den Teil Siegen/Kreuzberg. Weiter fuhren wir über Deuz, vorbei am Quellgebiet von Eder und Lahn, Rittershausen zum Hammerweiher zum Kaffeetrinken. Dort gab es weniger Ausblick, aber mehr Einblick. Die Tour ging weiter über Breidenbach, Bottenhorn, Biedenkopf, Eifa bis nach Dodenau. Die Bikes in der Garage abgestellt und ab auf die Terrasse den Durst löschen. "The same procedure as last day".

Die erste Tour nach Kreuztal/Siegen ???

Pause am Giller.

Der Kampf mit dem Sonnenschirm!

Kurzer Stopp

Der Halt am Hammerweiher.

Dienstag stand die Tour Sackpfeife/Edersee auf dem Programmzettel. Bis zum Aussichtspunkt Sackpfeife war es nicht weit, und nach einiger Wartezeit konnten wir dann auch Getränke bekommen. Nach der Sackpfeife führte und die Tour entlang vieler kleiner Straßen über Wetter, Göttingen nach Gemünden an der Wohra. Hier mussten wir auf die Zusammenführung mit den verlorenen Schäflein warten. Von dort ging's Richtung Edersee. Wilhelm wollte uns zum altbekannten Café führen. Doch so lang der Edersee auch ist, das Café blieb verschwunden. Den Kuchen und Kaffee gab es dann schließlich im Café Raabe in Herzhausen. Hier beschlossen wir erneut eine Touränderung mit schnellerem Weg zum Ederblick. Die Wärme und das nahe Freibad in Dodenau machte es für Bernd, Wilfried, Winni und mich unverzichtbar in die kühlenden Fluten zu steigen.

Auf der Sackpfeife

Heinz im Kurvensimulator mit Instruktor! Taktischer Halt.

Warten auf die verlorenen Schäflein! Beweisfoto     Tatbestand: Mundraub am Edersee

Am Mittwoch starteten wir in Richtung Biggesee zur Attahöhle. Aber vorher hatten wir noch viele Kurven zu durchfahren, mit Rast am Rhein-Weser-Turm. In Kirchhundem führte mich mein Navi kreuz und quer durch die Stadt, jedoch nicht zur Hohen Bracht. Also im Navi "nächstes Ziel" eingeben und schon ging's weiter mit kurzer Pause am Biggesee zur Attahöhle. Dort tauchten wir in die wundersame Welt der Stalaktiten, Stalagmiten und Sintervorhänge ein. Nach der interessanten Führung hatten uns unsere Bikes zurück für eine Stippvisite bei der Burg Schnellenberg. Ein kleiner Imbiss mit Wurst im Brötchen, bzw. Waffel mit heißen Kirschen an der B 55 unterbrach unsere Heimfahrt über Bad Fredeburg, Siedlingshausen, Winterberg und Hallenberg.

Morgenstimmung am Ederblick Das gemeinsame Frühstück im Ederblick.

Rast am Rhein-Weser-Turm (Wasserscheide Rhein/Weser) Vor der Attahöhle.

Die Burg Schnellenberg

Abendlicher Umtrunk auf der Terrasse.

Donnerstag der erste Weg zum scheinbar unsichtbaren Schloss. So sehr wir uns auch bemühten, es war nicht zu finden. Aber das heutige Ziel war das Erzbergwerk in Ramsbeck bei Bestwig. Bevor wir das Besucherbergwerk erreichten, setzte ein leichter Regen ein. Nach einem Rundgang durch das Museum hieß es "Glück auf", den Motorradhelm gegen einen Schutzhelm getauscht und dann mit einer ratternden, lauten Grubenbahn ca. 1,6 km in den Bergstollen eingefahren. Dort, ungefähr 400 m unter dem Freizeitpark "Fort Fun",  wurde uns bei der Führung der beschwerliche Alltag eines Bergmanns näher gebracht. Wären wir man im Stollen geblieben, denn draußen sahen wir weinende Wolken. Vielleicht hört der Regen nach unserem Imbiss auf? Nöööö! Regenzeug an und durch. Die ersten Kilometer fuhren wir bei schlechter Sicht und niedriger Geschwindigkeit kleine Straßen, bis wir Winterberg und die B 236 erreichten. Völlig durchweicht verschwanden die Kombis und Schuhe im Heizungskeller des Ederblicks. So konnten wir uns auf das Abendessen mit der obligatorischen Vorsuppe freuen. Hans-Werner wollte eigentlich die Heimfahrt antreten, die er nun auf Freitagmorgen verschob. Die Abende wurden uns nie lang, denn sie waren angefüllt mit EM-Fußball, geistigen Gesprächen und Getränken, sowie dem allseits beliebten Kümmelschnaps.

Die Vorwarnung! Allmorgendlich in Dodenau um kurz vor 10 Uhr.

Auf der Suche nach dem Jagdschloss Siedlingshausen! Bereits hier hatten wir leichten Regen.

Das Erzbergwerk in Ramsbeck bei Bestwig.

Hans-Peter, darf man dieses Teil mit der A-Lizens fahren?

Die Drei in der Grubenbahn.

Energie tanken für die Rückfahrt im Regen.

So Hobby-Bergleute haben mächtigen Appetit. Szene nach dem Abendessen.

Freitag war wirklich ein freier Tag, denn es schauerte häufig, und so fuhren wir ohne Moppeds nach Battenberg zur Ortserkundung. Trotz Bemühungen netter Damen der Stadtverwaltung konnten wir mangels fehlendem Schlüssel das Heimatmuseum nicht besichtigen, also blieb nur eine Eisdiele übrig. Ein Linienbus brachte uns wieder zurück nach Dodenau.

Blick von Battenberg zum OT Battenfeld. Das erwartete uns die nächsten Tage!

Schnell, hol für die TeutoBiker noch ein paar Würstchen! Mit dem Bus zurück zum Ederblick.

Aufgrund der Wettervorhersage sind wir am Samstag die direkte Strecke nach Frankenberg gefahren. Dort wurde die ansehnliche Altstadt besichtigt. Interessant war die Markthalle mit ihren 10 Turmspitzen. Weiter ging die Fahrt nach Fritzlar. Dort hatten wir bereits bei unserer Jahrestour 2006 am "Domgrill" Halt gemacht. Wir wurden auch sofort wieder erkannt und hervorragend bedient. Eine Dombesichtigung war aufgrund einer Hochzeit nur eingeschränkt möglich. Nun stand die Rückfahrt nach Dodenau an. Mit Blick auf den Himmel zogen wir unsere Regenkombis an, das war auch gut so, denn wir fuhren genau in eine Regenfront. Aber der Spuk hielt nicht lange an, kurz, aber kräftig.
Im Ederblick wurden nun die Packtaschen wieder befüllt, denn morgen war die Rückfahrt angesagt. Doch zuvor mussten noch einige TeutoBiker die "Kümmelecke" aufsuchen.

Die Altstadt in Frankenberg.

Die Markthalle von Frankenberg.

Eiscafé in Frankenberg

Die Altstadt von Fritzlar.

Warten auf die Rückfahrt nach Dodenau. Die "Kümmelecke" bei Tage!

Sonntag hieß es Abschied nehmen, denn die Wochentour neigt sich dem Ende. Bernd und Dieter K., unsere beiden Niedersachsen, fuhren zurück in ihre Heimat, wo sie auch wohlbehalten angekommen sind. Wir fuhren in Abänderung der geplanten Strecke mit einem kleinen Erfrischungs-Schauer entlang der Eder über Frankenberg und Korbach zum Möhnesee. Dort machten wir bei schönstem Sonnenschein Pause. Anschließend fuhren wir über Wünnenberg, Haaren, Salzkotten bis zum Café Brinkmeier im Steinhorster Becken. Auch diese Strecke war nicht wirklich trocken. Bei Kaffee und Kuchen/Wurstbrot haben wir uns nach einer dennoch schönen Woche verabschiedet.
Die Telefongespräche am Abend bestätigten, dass alle gesund zuhause angekommen sind.
Dann mal bis zum nächsten Jahr und zwar nach ???????????????????.
Thomas F. 27.06.08

Abfahrt vom Ederblick nach einer tollen Woche.

Traurig, aber wahr, die Tour geht dem Ende zu!

Die Ankunft im Steinhorster Becken war sehr nass!

"Finales Kaffeetrinken" im Café Brinkmeier.

Die Telefongespräche am Abend bestätigten, dass alle gesund zuhause angekommen sind.
Dann mal bis zum nächsten Jahr und zwar nach ???????????????????.

Text und Zusammenstellung der Bilder von Thomas F.
Bilder von Hans-Peter, Wilfried, Wilhelm, Peter S. und Thomas F.