Jahrestour 2009 nach Mecklenburg-Vorpommern

Die 8. Jahrestour der TeutoBiker führte uns erneut nach Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Mal blieben wir jedoch ausschließlich in MeckPomm,  waren aber 3 mal so viele Fahrer als 2002.
Der
Sonntag begann an der Sammelstelle in Sennestadt, Monika und Bernd haben sich auf dem Parkplatz "Fuchsgrund" an der A2 dazu gesellt, ebenso der Regen, der uns fast bis Hannover begleitete. Erster Tankstopp war Mellendorf. Über Celle ging es weiter bis Dömitz, dort hatten wir bereits für das Mittagessen reserviert. Nach dieser Pause, diversen Umleitungen über menschenleere Sträßchen und einer 3 km langen Kopfstein-Marterstrecke erreichten wir Sternberger-Burg nach insgesamt ca. 380 km. Runter mit dem Gepäck, die Zimmer bezogen und ab zum Essen. Belohnt wurde der Tag mit einigen Getränken nach Wahl.

Abfahrt bei RATIO in Sennestadt Pause in Mellendorf

Mittagspause in Dömitz Sternberger Burg

Unser Hotel Geschafft! Das erste Bier.

Der Montag begann mit Sonnenschein und dem Frühstücksbüffet. Heute sollte die kürzeste Tour "Küstentour" gefahren werden. Also Navis an und ab ging's auf geplanter Strecke nach Wismar. Hier sind wir vom Marktplatz Richtung Hafen und zurück marschiert. Die weitere Strecke führte uns zur Insel Poel mit kurzer Pause und nach Kühlungsborn. Dort haben wir den ersten Fisch gegessen und den Regenschauer abgewartet. Nun ging es zurück nach Sternberger Burg mit Besuch des Oldtimer Museums in Groß Raden.
Abendessen - gemütliches Beisammensein - Bett.

Streicheln der Moppeds noch vorm Frühstück! Marktplatz in Wismar

Das Stadttor zum Hafen von Wismar. Im Hafen von Wismar.

Warten auf die Weiterfahrt

Pause auf der Insel Poel

Wir sind im Ostseebad Kühlungsborn. Im Oldtimer- und Motorradmuseum Groß Raden.

Geweckt wurden wir am Dienstag wieder mit Sonne, aber passend zum Tourstart begann es zu regnen. Der erste Stopp war in der Landeshauptstadt Schwerin mit Kaffeetrinken am Schweriner See. Ein Teil der TeutoBiker haben eine Bootstour gemacht, der andere Teil hat das Schloss umrundet. Weiter ging die Fahrt teilweise über abenteuerliche Wege ins Forsthaus nach Glaisin. Dort wartete eine leckere Kartoffelsuppe auf uns. Anschließend sind wir zur Schlossbesichtigung nach Ludwigslust gefahren. Hier konnten wir bewundern, was man alles aus Pappmaché machen kann. Nach der Pause auf dem Schlosshof starteten wir Richtung Sternberger Burg.
Abendessen - gemütliches Beisammensein - Bett.

Gibt es eigentlich auch schwule Motorräder? Interessanter Blick auf das Schweriner Schloss.

Kaffeepause mit Batman am Schweriner See. Die Angst vorm Taubenschiss?

Das Schwerinschloss ist Sitz des Landtages. Schloss Ludwigslust: Innen alles aus Pappmaché?

Die Wasserkunst am Schloss Ludwigslust. Am Abend der gemütliche Teil.

Am Mittwoch starteten wir in Richtung Penzlin, jedoch sind wir über Basedow direkt nach Waren gefahren. Hier war ein kurzer Stadtbummel und Erdbeerkuchen im Sonneschein am Hafen angesagt. Von Waren ist Dieter mit seiner Gruppe über Plau am See an Lübz vorbei nach Sternberg gefahren. Die 2. Gruppe hatte Station in Lübz am Stadtturm gemacht. Dort wartete die doppelte Menge Kaffee auf uns, da wir angemeldet waren. Am Abend hatte Wilhelm für Winni, der in der vergangenen Woche seinen 70. Geburtstag hatte, etwas vorbereitet und ihn zum "Ritter von Jöllenbeckus" geschlagen.
Abendessen - gemütliches Beisammensein - Kümmeltrinken - Bett.

Wo geht's hier nach Penzlin? Monika und Brigitte vor dem Schloss Basedow.

Wilhelm allein auf einem Stein! Erdbeerkuchen im Hafen von Waren.

Der Stadtturm von Lübz. Heide und Peter sind heute nachgereist.

Dieter, schön aufessen, denk an das Wetter! Winnis Ritterschlag durch Wilhelm!

Am Donnerstag wollten wir den Kummerower See umrunden. Die erste Pause war im Jägerhof in Malchin angesagt. Leider war uns Petrus nicht ganz wohl gesonnen. Dieter war mit seiner Gruppe nach Demmin unterwegs, waren jedoch von dem geplanten Mittagsessen nicht so angetan, dass sie weiter nach Jürgenstorf fuhren. Unsere Gruppe hatte den direkten Weg nach Jürgenstorf gewählt. Hier wurden wir im "Radhaus" angenehm von der Bewirtung überrascht. In dem angrenzendem Motorradmuseum konnten wir in eindrucksvoller Weise der Geschichte der Motorradproduktion in der DDR folgen. Alle Maschinen waren Leihgaben, sind alle fahrbereit und werden auch gefahren. Als die Gruppe um Dieter ankam, war leider der Speisenplan etwas eingeschränkt, aber dafür haben wir Platz gemacht und sind ohne weitere Pause Richtung Sternberg gefahren. In dieser Richtung verfinsterte sich der Himmel bedrohlich. 12 km vor dem Ziel bekamen wir dann einen ordentlichen Schauer ab. Dieser Regen veranlasste dann auch die Drosselklappensteuerung von Hans-Dieters BMW den Dienst zu versagen. Dank ADAC wurde das Mopped in die Werkstatt nach Wismar gebracht. Auch Dieters Gruppe wurde nicht vom Regen verschont. Abends haben wir dann Georg hochleben lassen, er hatte wie üblich auf unserer Tour Geburtstag.
Klamottentrocknen - Abendessen - gemütliches Beisammensein - Kümmeltrinken - Bett.

Die Kummerower Seetour. Mittagessen im "Radhaus" in Jürgenstorf .

Hmm! Lecker! Sauerfleisch mit Bratkartoffeln. Das Motorradmuseum in Jürgenstorf.

AWD-Motorrad Eine Abendstimmung beim Spaziergang.

Freitag waren unterschiedliche Ziele im Angebot. 5 Bikes fuhren über den Darß nach Stralsund und über den Rügendamm nach Altefähr auf Rügen. Zurück ging es über die neue Rügenbrücke Richtung Sternberg. Wie gut, dass keine "Leichtkrafträder" dabei waren, die hätte der ordentliche Sturm hinweggefegt.
Für die übrigen Tourmitglieder waren die Städte Schwerin und Wismar angesagt. Aufgrund eines Defektes hatten sich die Gruppen geteilt. Wir trafen uns jedoch in Schwerin wieder. Bei der Weiterfahrt nach Wismar ereilte uns wieder ein kräftiger Schauer, den wir jedoch überwiegend an einer Tankstelle erlebten. In Wismar haben wir erst die BMW von Hans-Dieter aus der Reparatur (25 €) abgeholt, dann sind wir zum Hafen gefahren. Nach leckeren Fischbrötchen haben wir uns am Hafen herumgetrieben (Wismarer Hafentage). Auf unserem Parkplatz erlebten wir dann eine unliebsame Überraschung: Monikas Mopped war vom Sturm gegen Winnis Shadow gekippt! So musste Monika nun mit noch einem Rückspiegel weiterfahren, das Übrige ließ sich mit Panzerband reparieren.
Abends: "The same procedure as every evening!"

Der Pfaffenteich in Schwerin Ausschnitt: Löwenskulptur von Peter Lenk (Marktplatz)

Fischbrötchen und Backfisch in Wismar Der Hafen von Wismar

Die Sehnsucht nach dem weiten Meer im Wismarer Hafen? Am Stralsunder Hafen

Hafen Stralsund: Die neue Brücke nach Rügen. Auf der Brücke nach Rügen

Kümmel- und Wodka-Runden! So hoch waren die Wellen der Ostsee!

Am Samstag hatten wir das schönste Wetter der gesamten Tour, nur Sonne. Heute war die Stadtführung in Güstrow und der Besuch der Biker IG "Grey Bulls" aus Güstrow angesagt. Die Besichtung der Barlach-Stadt begann im Dom mit dem "Schwebenden" von Barlach. Danach wurde das Schloss von Güstrow besichtigt und anschließend gingen wir durch einige Straßenzüge bis zum Markplatz. Hier war Pause mit diversen Eisbechern angesagt. Am Nachmittag fuhren wir dann auf Einladung zu den Grey Bulls, wo wir herzlich mit Kaffee und Kuchen empfangen wurden (weiterer Bericht s. Bilder). Gerne wären wir noch geblieben, aber der nächste Tag ist leider Abreisetag. Zurück in Sternberger Burg: Abendessen - Packen - gemütliches Beisammensein - Bett.

Das Güstrower Schloss Der Dom zu Güstrow

Restauriertes Haus in Güstrow Rathaus von Güstrow

Torsten (Silver) von den Grey Bulls Güstrow. Benzingespräche
Für weitere Bilder bei den Grey Bulls geht es hier weiter!

Mit Inge gab es keinen (Bier) Versorgungsengpass! Es ist so maßlos traurig, der Abschied naht!

Sonntag hieß es Abschied nehmen, denn die Wochentour neigt sich dem Ende. Um 9 Uhr waren wir abfahrbereit und los gings Richtung Dömitz, aber nicht über Hoppelstrecken und durch keine Umleitungen. In Dömitz saßen wir bei Sonnenschein und Cappuccino auf der Terrasse. Als nächster Halt wurde die Waldwirtschaft "Alter Kanal" in Celle angefahren. Leider mussten wir sehr lange auf unser Mittagessen warten. Pünktlich mit dem Bezahlen setzte der vorhergesagte Regen ein. Die glitschige Fahrbahn wurde aufgrund eines Staus Dieter N. zum Verhängnis: Bremsen - Blockieren - Mopped und Dieter getrennt - Mopped bei Winni reingerutscht. Außer Schäden an Winnis Mopped ist zum Glück nichts passiert. Die weitere Rückfahrt über die Autobahn war öde und nass. Auf dem Autobahn-Parkplatz vor Porta haben wir uns dann verabschiedet sind getrennt nach Hause gefahren.
Wieder war eine schöne, wettertechnisch durchwachsene Tour zu Ende.

Kaffeepause in Dömitz Mittagessen in Celle
Jetzt ist aber Schluss!

Eine von euch wird heute mein Mittagessen! Ich möchte so gerne ne' Große fahren!

Heinz, das nimmt dir keiner ab! Der Glöckner von "Notre Tour"!

Alle sind gesund zuhause angekommen.
Dann mal bis zum nächsten Jahr und zwar nach ???????????????????.

Text und Zusammenstellung der Bilder von Thomas
Bilder von Winni, Dieter A., Hans-Peter, Wilfried, Peter S. und Thomas