Jahrestour 2011 in den Hunsrück vom 19. - 26. Juni

Die 10. Jahrestour der TeutoBiker führte uns in den Hunsrück. Unser Ziel war Kirchberg.; es liegt in der Nähe von Simmern und war der Ausgangsort für unsere Tagestouren.
Der
Sonntag begann erneut an der Sammelstelle in Sennestadt. Um 8:30 Uhr fuhren wir in 3 Gruppen (Eine Gruppe hatte den größeren Autobahnanteil)  mit Regenkleidung in Richtung Kirchberg. Die Gruppe Thomas und Gerd fuhren überwiegend Bundes- und Landstrassen. Unterwegs haben wir genug kleine Pausen gemacht, eine längere Pause aufgrund einer Umleitung in der Thalhauser Mühle. Leider gab es außer Kaffee nichts weiter. Weiter führte uns die Strecke bei Bendorf über den Rhein. Von dort aus waren es noch 70 km bis Kirchberg. Die "Autobahngruppe" war auch kurz vor uns eingetroffen. Unsere Unterkunft, das Haus Karrenberg - ein Haus des evangelischen Militärbischofs- lag idyllisch in einem Waldgebiet. Wie wir dann mehr und mehr feststellten, war es eine "bessere Jugendherberge". Wir vermissten den sonst gewohnten Service (Säuberung der Zimmer, Betten machen, Fernseher im Zimmer, Telefon etc.). Nach dem Abendessen haben wir dann den Abend auf der Kegelbahn bei Getränkeselbstbedienung ausklingen lassen.

Die drei Road Captain Thomas, Dieter und Gerd

Mittagspause (Gruppe T.) an der Thalhauser Mühle, leider gab es nur Kaffee.

Nach dem Auspacken vor dem "Hotel" Haus Karrenberg. Austausch über die Anfahrt nach Kirchberg.

Das erste Bier nach dem Abendessen.

Am Montag begann unser 1. Tourtag mit Regen, aber dafür gib es ja entsprechende Kleidung. Wir bewegten uns in Richtung Moseltal. Für eine Gruppe war die Burg Thurant Anlaufpunkt. Die Burg ist eine Besichtigung wert, hier hat man auch einen Blick ins Moseltal. Weiter führte die Route nach Koblenz, dort hatten 2 Gruppen eine Pause gemacht. Die Gruppe Thomas hatte im strömenden Regen begehrte Parkplätze ergattert, aber nicht weiter verteidigt, denn kaum einer verspürte die Lust zum Stadtspaziergang. Also ging es weiter entlang des Rheins bis zu einem vorgesehenem Lokal; Fehlanzeige, es war geschlossen! Das nächste Lokal "Landsknecht" war dann direkt am Rheinufer, hier gab es dann Kaffee und Apfelkuchen. Jetzt hatte auch der Regen nachgelassen. In St. Goar haben wir das Rheintal mit Ziel Kirchberg verlassen. Nach dem Abendessen war für Viele der 2. "Partyraum" das Ziel.

Hans wartet auf den "Einsatzbefehl" zur Regenfahrt. Auch Wilfried ist bereits fahrbereit.

Ankunft an der Burg Thurant. Die Burg Thurant oberhalb der Mosel bei Alken.

In der Burganlage

Doch auch der Regen hat uns nicht geschreckt.

Der Blick ins Moseltal von der Burg Thurant. Oh Anne, was hast Du gemacht?

 Im Landsknecht am Rheinufer gab es Kaffee und Kuchen. Und abends wieder die gemütliche Runde.

Am Dienstag sollte uns die Tour nach Trier führen. Also Regenklamotten an, bei Zell über die Mosel und ab zu den Manderscheider Burgen in der Eifel. Nach einigen Fotos führte uns die Tour über eine Umleitung zum Kloster Himmerod. Da war dann die Mittagspause angesagt. Gerd musste noch auf 2 verlorene Schäfchen warten. Die fortgeschrittene Zeit und das Wetter veranlasste uns dann bereits ohne das Ziel Trier in Richtung Kirchberg zu fahren. Die Gruppen Gerd und Dieter hatten zwischendurch noch eine  Kaffeepause an der Mosel gemacht. Abends das gleiche Bild wie am Vortag. Einige haben dann zu Fuß bei trockenem Wetter die Gegend rund um den "Karrenberg" erkundet.

Noch ruhen einige Bikes zwischen Gerümpel. Das sollte die Tagestour sein!

Die Rast am Burgenblick Blick auf die Manderscheider Burgen. 

Das Kloster Himmerod Pause in der Klostergaststätte

Pause an der Mosel Auch die Kettenpflege ist bei Regen wichtig!

Warum wird das Kühlwasser so heiß? Palaver und warten auf das Abendessen.

Am Mittwoch begann der Tag mit Sonnenschein. Heute sollte Cochem unser Ziel sein. Doch erst ging es bis zur Burg Elz, bzw. zur Burg Pyrmont. Gerd und Dieter fuhren zur Burg Elz. Die Gruppe Gerd besichtigten die Burg, Dieter reichte der Parkplatz und fuhr weiter nach Cochem. Gruppe Thomas erreichte nach Umleitungen die Burg Pyrmont. Nach ausgiebiger Besichtigung und Kaffeepause erreichte uns eine deftige Regenfront mit Blitz und Donner, aber zum Glück noch in der Burg. Hier harrten wir gut eine Stunde aus, bis wir uns auf die Moppeds schwingen konnten. Leider hatte die Gruppe Gerd nicht so ein Glück, sie hat der Regen voll erwischt! Die Gruppe Thomas machten sich in Richtung Simmern auf. Hier war nach Reparatur des Reglers das Mopped von Bernd wieder fahrbereit. Nach einer Kaffeepause bei Mc Café zog es uns wieder zum Karrenberg. Abendessen und Bier wartete.

Teil des Frühstücksbuffet Aufstellen für die Abfahrt.

Die Burg Pyrmont 

Rüstungen in der Burg Pyrmont  Ein Glück, wir waren im Trockenen auf der Burg.

Auf dem Weg zur Burg Elz (noch trocken!) Idylle im Heizungskeller

Am Donnerstag war das Ziel das Motorradmuseum in Otterbach. Oh Wunder, das Wetter war sonnig! Teile der Route führte uns entlang der Nahe mitten durch einen Weinberg. Alle Gruppen trafen sich dann zum Mittagessen auf dem Kirchplatz von Otterberg. Anschließend stand dann die Besichtigung des Motorradmuseums auf dem Plan. Es ist eine ansehnliche Sammlung diverser Motorradtypen. Auf der Rückfahrt machten wir dann in Kirn an der Nahe in einem Eiscafé nochmals Rast. Der Heimweg nach Kirchberg blieb mal trocken. Abends ....... s.o.

Pause auf dem Kirchplatz in Otterberg 

Kirchplatz Otterberg 

 Motorradmuseum in Otterbach in ehem. Kirche 

Der Marktplatz in Kirn Eis, Cappuccino, etc.

Freitag war die "Edelsteinroute" angesagt. Der erste Anlaufpunkt war eine Edelsteinschleiferei bei der Asbacherhütte. Nach einigen Irrungen und Wirrungen (...Brackwede, Brackwede .... ) haben dann alle Gruppen die Schleiferei erreicht. Hier wurden bereits in 4. Generation in einer Mühle Edelsteine nach alter Tradition geschliffen. Nach der eindrucksvollen Besichtigung, haben wir in der nahen Gaststätte unsere Mittagspause gemacht. Passend hatten wir zum Glück einen kräftigen Regenschauer somit nicht auf dem Mopped erlebt. Das nächste Tagesziel war das Edelsteinmuseum in Idar Oberstein. Nach der Besichtigung beflügelten uns dunkle Wolken zu einer zügigen Heimfahrt. Viele freuten sich bereits auf den "Mümmelmann-Abend" Dieser Abend verlief auch feuchtfröhlich mit prächtigen Gesangseinlagen.

Asbacher Hütte, ein Ort an der Edelsteinroute. Die Edelsteinschleiferei in einer Wassermühle.

 Der Schleifer muss sich sein Brot hart verdienen!  Beispiele von Edelsteinen.

Mittagspause nach der Schleiferei Besichtigung Die Besichtigung des Edelsteinmuseums in Idar Oberstein

Der "Mümmelmann-Abend" 

Am Samstag war anscheinend bei vielen TeutoBikern die Luft raus. Der Himmel zeigte sich nicht in bester Form und einige "Mümmelmänner" wollten die noch vorhandenen Promille lieber einem Busfahrer anvertrauen. So fuhr eine große Gruppe nach Simmern und besichtigten die Stadt und den Schinderhannesturm. 4 TeutoBiker wollten aber noch nach Trier bzw. das Flugzeugmuseum in Hermeskeil besichtigen.
Für den Abend hatten wir mit der "Heimleitung" einen Grillabend vereinbart. Die Küche war entzückt, so konnten sie sich schon um 17 Uhr verpieseln, denn das Grillen lag nun in unser Hand (welch ein Unterschied zu Dillstädt im vergangenem Jahr!). Eine richtige Stimmung kam in der Grillhütte nicht auf. Der Abschluss war im Partyraum.

Heide und Peter auf dem Weg nach Hermeskeil ......

...... und Trier Warten auf den Bus nach Simmern.

Snack am Brunnen in Simmern. Gerd trifft in Simmern eine alte Bekannte!

Vor dem Vergnügen. Die Grillhütte "Karrenberg"

Hans-Peter in seinem Element. Jetzt wird verzehrt!

Der Sonntag war der Tag der Abreise, also mussten wieder alle Gepäcktaschen, Gepäckrollen etc. auf den Moppeds verzurrt werden. Nach dem Frühstück fuhren die Gruppen auf unterschiedlichen Strecken zu dem ersten gemeinsamen Treffpunkt in Hachenburg. Auf dem Markplatz haben wir eine Eisdiele besetzt. Der nächste Treffpunkt war dann im Sauerland in Reiste. Die Gruppe Thomas, die etwas später ankam, hatte Pech, denn die Gruppen Gerd und Dieter hatten bereits den gesamten Erdbeerkuchen vertilgt! Hier trennten sich die Wege der Gruppen. Wir fuhren die B55 bis Langenberg. Da erfolgte die Verabschiedung und ein Jeder fuhr in seine eigene Garage. Zum Abschluss der Tourwoche haben wir mal keine Regenkleidung gebraucht.

 Der Abreisetag beginnt mit dem Packen, und oh Wunder, ohne Regen! 

Der vorletzte Stopp auf dem Marktplatz in Hachenberg

Das Fazit der Tour: Sie wurde wieder in der gewohnten Weise von Dieter N. und Rolf hervorragend geplant und organisiert. Dafür unser Dank.
Auch die drei Guides (Gerd, Dieter N. und Thomas) haben ihre Aufgaben gut bewältigt. Damit die nachfolgenden Fahrer auch sehen konnten, wer sie anführte, kamen sie ihnen manchmal auch entgegen gefahren.
Mir jedenfalls hat es gut gefallen, und ich freue mich auf die nächste Jahrestour!

Die "letzten" Eindrücke

 

Erst eins, dann zwei, dann ........  ?        Heinz, bleibt lieber bei deiner Kawa!                     And the winner is.....

War doch 'ne schöne Woche!

Alle sind gesund zuhause angekommen.
Dann mal bis zum nächsten Jahr!

Text und Zusammenstellung der Bilder von Thomas
Bilder von Gerd, Dieter A., Rolf K., Dieter N., Wilfried, Hans-Peter, Peter S. und Thomas