Stausee-Tour in den Harz vom 23. - 25. September 2011

Dieter A. hatte bereits Anfang 2011 eine gute Idee: Ich möchte euch mal eine Wochenend-Tour in den Harz anbieten, denn der Harz, das ist mein Revier!
Nach vergeblicher Hotelsuche im Harz, hatte Dieter dann ein Hotel in Bilshausen gefunden (der Wirt fährt selbst Motorrad). Die Zahl mitfahrenden TeutoBiker war so groß, dass Dieter alle 13 Zimmer des Hotels gebucht hat. Fast wie schon üblich bei Hotelplanungen, hat sich die Teilnehmerzahl fast bis zum letzten Tag immer wieder geändert.
Mit viel Eifer und Freude am Planen hat Dieter dann eine Stausee-Tour erarbeitet und "erfahren",  nichts blieb dem Zufall überlassen! Für den Freitag war eine Tour in das Eichsfeld geplant. 2 Tage vor Tourbeginn machte dann Papst Benedict einen Strich durch die Planung, denn er besuchte das Eichsfeld. Null, Komma, Nix zauberte Dieter eine Ersatztour aus dem Ärmel.
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Anfahrt und Tour am Freita
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Los ging es um 8 Uhr am Kreuzkrug in Schloss Holte über Detmold, Marienmünster nach Holzminden. Dort hatte Dieter in der Hafenbar ein leckeres Frühstück organisiert. Nach Brötchen, Lachs und Rührei rauf auf die Moppeds und ab durch den Solling ins Eichsfeld nach Bilshausen. Dort wurde das Gepäck abgeladen und los ging es in den Westharz auf Tour. Der 1. Stopp war in Osterode am Harz bei Appel's Köte. Hier wurde eine Riesen-Currywurst verspeist. Weiter ging die Tour über Clausthal-Zellerfeld zur Hübichalm bei Bad Grund. Hier konnten wir uns in einem gemütliche Biergarten bei Kaffee und Kuchen laben. Aber wir waren hier nicht zum Pausemachen, sondern zum Fahren da. Also los auf die Bikes und den Rest der Tour auf herrlichen Strecken genießen.
Abends erwartete uns dann die gute Küche im Hotel zur Linde in Bilshausen und ein Rottweiler, der unsere Moppeds bewachte. Nach Mitternacht wurden die Betten aufgesucht, denn morgen sollte die Stausee-Tour um 9:30 Uhr beginnen.

Eintreffen in Holzminden Das Frühstück in der Hafenbar

Gruppenbild an der Hafenbar in Holzminden.   Tour am Freitag ca. 90 km

Pause in Appel's Köte Hier gab es die Riesen-Currywurst

Kaffee und Kuchen im Café Hübich-Alm Uwe eingerahmt von Gelb

Die Stausee-Tour am Samstag
Start sollte um 9:30 Uhr sein, nachdem der Rottweiler die Bewachung abgegeben hatte. Aber ein Biker wollte vorher noch tanken. Leider musste er auf dem Weg zur Tankstelle den Sprit doch zu Fuß holen. Nach längerem Warten sollte es nun für unsere 2 Gruppen (Dieter A. + Thomas) los gehen, aber eine Honda Shadow versagte ihren Dienst; auch anschieben half nix. Nun aber los, denn die Sonne strahlt vom Himmel! Die Sösetalsperre war der erste Anlaufpunkt, nach kurzer Pause ging es weiter bis nach Hahnenklee Bockswiese zur sehenswerten Stabkirche. Nach Besichtigung und Glockenspiel führte uns Dieter weiter bis zum Innerstestausee. Hier machten wir Mittagsrast, bis uns die durch den ADAC genesene Shadow wieder einholte. Nach wenigen Kilometern erreichten wir den Granetalstausee. Aus Zeitgründen hat uns Dieter den Zweck des Granetalstausees erläutert, die Besichtigung entfiel. Über eine schöne Strecke ging es bis zum Okerstausee, den wir uns von Schulenburg aus anschauten. Von Altenau bis zum Torfhaus konnten einige Mitfahrer ohne "Gruppenzwang" die tolle Strecke genießen. Vom Torfhaus mit Brockenblick fuhren wir weiter bis zu Kucki's Erbsensuppe in Drei Annen Hohne. Hier begegnete uns auch die Brockenbahn. Weiter führte uns die Tour über die Rappbodetalsperre zum Oderstausee. Hier machten wir noch einmal Rast. Nach sechs Stauseen traten wir nun die Heimfahrt nach Bilshausen an. Es war ein herrlicher, toller Tourtag mit vielen Eindrücken und sagenhaften Strecken.
Jetzt erst einmal ein Bier und dann hat Dieter unser Wissen über den Harz in einem Quiz geprüft. Hier hatte Heinz die Nase vorn. Anschließend hat uns der Lindenwirt mit seinen Speisen verwöhnt. Nach Mitternacht haben dann Wilhelm und Bernd das Licht aus gemacht.

Die Stausee-Tour ca. 210 km 1. Halt an der Sösetalsperre

Besichtigung der Stabkirche in Hahnenklee-Bockswiese. Am Innerstenstausee warten auf die Shadow.

Ein Foto vom leeren Granetal-Stausee. Blick vom Torfhaus auf den Brocken

Pause bei Drei Annen Hohne Du kannst ruhig löffeln, ich habe die Wurst!

Die Harzer Schmalspurbahn fährt zum Brocken. Ein letzter Blick auf die 6. Talsperre (Oder)

Gleich kommt das wohl verdiente Bier. Bei der nächsten Erbsensuppe bekommst Du die Wurst!

Die Rückfahrt am Sonntag
Um 9:30 Uhr war alles gepackt und wir konnten bei herrlichem Sonnenschein die Rückfahrt antreten. Die Route führte uns über Hardegsen und Uslar bis zur Villa Löwenherz in Lauenförde. Leider mussten wir vor Lauenförde an einer Unfallstelle mit einem tödlich verunglückten Biker vorbeifahren. Nach einer Kaffeepause verabschiedeten wir uns von Monika, Michael und unserem Tourplaner und Tourguide Dieter A., die auf verschiedenen Wegen nach Hause fuhren. Der Rest der Truppe folgte Thomas über Bosseborn, Marienmünster in den Entenkrug bei Billerbeck. Hier haben wir bei Kaffee und Kuchen die Sonne im Biergarten genossen. Über Detmold fuhren wir anschließend wieder bis zum Kreuzkrug und danach in alle Himmelsrichtungen.

Das Frühstück in der Linde Abschied aus Bilshausen.

Pause in der Villa Löwenherz

Fazit
Der besondere Dank gilt Dieter A. ,

der mit viel Engagement und Manpower eine so tolle Wochenend-Tour auf die Beine gestellt hat.
Die Tour war ein voller Erfolg und hat a
llen Mitfahrern/innen viel Spaß und Freude gemacht.
 Viele Stimmen haben schon für eine Fortsetzung plädiert.
Abschließend noch ein Dank an alle Mitfahrern/innen, die so diszipliniert in der Gruppe gefahren sind.

Text von Thomas und Bilder von Thomas und Dieter A.