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Die
6. Jahrestour der TeutoBiker führte uns nach Sachsen, ins
Osterzgebirge.
Die Fahrt am Samstag begann wieder in Bielefeld und führte uns über
Warburg, Kassel nach Thüringen. Dort gab es in Creuzburg auf der
Burg die Mittagspause. Nach langem Warten auf das Essen und
ohrenbetäubenden Soundcheck einer Rockgruppe führte uns der Weg
weiter über den Rennsteig, mit einer Umleitung und 8 km Rennsteigtunnel,
bis nach Ilmenau. Nach Übernachtung in der JH ging die
Fahrt am Sonntag
nach Mylau in die Burgschänke zur Mittagspause. Vorher
haben wir aber in einem Ort vergeblich den Weg aus einer Umleitung
gesucht. Nach 3-malingen Durchfahren der Ortschaft ( Sch.. Navi,
....wir sollten schon eingemeindet werden!) haben
wir das Ziel gefunden. Das Pech der Umleitungen verfolgte
uns, führte uns aber über Chemnitz schließlich nach
Dippoldiswalde. Dort erwarteten uns gute und großzügig
eingerichtete Zimmer (die Dusche konnte eine komplette
Fußballmannschaft gemeinsam nutzen!). Nach Sauerbraten und
einigen Bieren endete der 2. Tag.
Am Montag
führte uns die erste Rundtour zur Bastei (Parken für Motorräder
frei, Fußweg, schöner Ausblick, saftige Preise) und
anschließend über tolle Strecken (leider mit schlechten
Strassen) zur Festung Königstein. Hier ließen wir uns aber mit
Bimmelbahn und Aufzug hinauf befördern.
Dienstag
stand
Meißen und Schloss Moritzburg auf dem Programm. Bei erneut
sengender Hitze schafften es einige nur bis in ein Eiscafé. Die
dann aufziehenden Wolkenberge veranlassten uns jedoch die
Heimreise anzutreten, aber erneut konnten wir aufgrund von einer
Baustelle nicht den direkten Weg wählen, sondern wir mussten auf
der anderen Elbseite über Dresden zurückfahren. In Dresden
erwischte uns dann ein ordentlicher Regenguss. Es war ein Eiertanz
auf Kopfsteinpflaster und Straßenbahnschienen.
Für Mittwoch
war Augustusburg geplant. Nach anfänglich schöner Strecke im
Bereich Bärenfels erreichten wir Olbernhau und somit eine tolle
Baustelle. Nach schlecht ausgeschilderter Umleitung erreichten
fast alle Augustusburg. Brigitte wollte jedoch unbedingt eine
Spaxschraube mitnehmen, leider jedoch im Hinterradreifen. Fazit:
ADAC, Werkstatt in Großrückerswalde, morgen kommt der Schlauch,
Rückfahrt als Sozia bei Peter, keine Besichtigung in Augustusburg!
In Augustusburg war für die übrige Crew das Motorradmuseum
natürlich Bikerpflicht!
Die Tour für Donnerstag
wurde für die Gruppen etwas umgeplant. Thomas D., Winni und Harry
machten sich auf den Weg nach Prag, die 2. Gruppe fuhr nach
Olbernhau, und wir fuhren nach Großrückerswalde, damit wir
Brigittes reparierte Harley abholen konnten. Reizvolle Strecken
entlang der tschechischen Grenze führten uns bis zur Werkstatt.
Von dort ging es nach Annaberg Buchholz. Nach mühseliger
Parkplatzsuche und einem heftigen Regen flüchteten wir uns in die
herrliche Kirche. Unser Stoßgebet wurde erhört, denn der Regen
hört auf. Nach Mittagspause und kurzer Stadtbesichtigung wollten
wir erneute eine Strecke im Grenzbereich fahren. Die wurde jedoch
durch ein dringendes Tankverlangen unterbrochen und führte uns
nach Marienberg. Nun lag aber erneut Olbernhau mit Umleitung
auf unserer Strecke. Nachdem diese gemeistert wurde, machten wir
uns auf den Heimweg, mit Rast am Bahnhof Rechenberg Bienenmühle. Am
heutigen Tage hatten wir zu den beiden anderen Gruppen keinen
Kontakt, und aufgrund unserer späten Heimkehr wurde das
Abendessen etwas nach hinten verlegt.
Nach dem Abendessen gab es immer den Verdauungsspaziergang in die
"Stadt" und anschließende Gespräche auf der Terrasse
der Dippoldklause bei einer Tasse Gerstenkaltschale.
Am Freitag
stand für die meisten Tourteilnehmer Dresden auf dem
Tagesplan. Ohne Stress, ohne Motorradkleidung und Parkplatzsuche
erreichten wir Dresden mit dem Bus. Nach Besichtigung alle
Sehenswürdigkeiten und Rückfahrt endete der Tag mit Packen, denn
morgen war die Rückfahrt nach Ilmenau angesagt.
Jetzt hieß es am Samstag
Abschied nehmen, denn wir fuhren in verschiedene Richtungen.
Robert machte sich nach Regensburg auf und Dieter A. und Dieter K.
wollten wieder ihren Vorharz sehen. Die übrigen TeutoBiker
teilten sich in 3 Gruppen (überwiegende Autobahnstrecke und
Teilstrecke auf der BAB). Unsere Truppe fuhr nach kurzer
Autobahnfahrt wieder auf den Bundes-und Landstrassen, natürlich
mit den obligatorischen Umleitungen und einem kräftigen
Regenschauer. Etwas schwierig gestaltete sich auch die Suche
nach einer Gaststätte für unsere Mittagspause. Aber schließlich
haben wir eine der ältesten Gaststätten Thüringens, die "Neu-Schenke",
gefunden, mit gutem Essen und tollem Blick ins Land. Am Tagesziel
in Ilmenau erwartete uns wieder das allseits beliebte
"Bettenbeziehen"! Als Belohnung durften wir uns wieder
an kühlem Bier laben.
Sonntags
wollten wir dann um 10 Uhr Richtung Heimat starten, aber schon
um 9 Uhr waren viele bereits startbereit.
Es waren erneut 3 Gruppen mit unterschiedlichen Fahrstrecken
"on the road". Unsere Gruppe fuhr über Eisenach, mit
Kaffeepause in Creuzburg, erneut nach Warburg. In Warburg
wurde unserer fahrerisches Geschick gefragt, denn wir machten
einen Umweg über die Burg durch enge Altstadtgassen zum Café auf
dem Markt. Nach dieser Pause wurde nun Elsen angefahren. Hier
trennten sich nun endgültig unsere Wege, denn wir hatten ja alle
noch ein Zuhause.
Nach einigen Telefonaten war es auch gewiss, dass alle
Tourteilnehmer unfallfrei angekommen waren. |