Jahrestour 2010 nach Thüringen vom 13. - 20.Juni

Die 9. Jahrestour der TeutoBiker führte uns nach Thüringen. Unser Ziel war Dillstädt.; es liegt genau zwischen Meiningen und Suhl und war der Ausgangsort für unsere Tagestouren.
Der
Sonntag begann erneut an der Sammelstelle in Sennestadt. Um 9 Uhr fuhren wir in 2 Gruppen (Eine Gruppe hatte den größeren Autobahnanteil) in Richtung Dillstädt. Die Gruppe Thomas fuhr über die A33, A44 (Monika hat sich auf dem Rastplatz "Bühleck"  dazu gesellt), A7, die B7 bis nach Eisenach. Unterwegs haben wir genug kleine Pausen gemacht, eine größere Pause gab es in Eisenach. Weiter führte uns die Strecke über die B19 mit einer Umleitung nach Meiningen. Von dort aus waren es nur noch 10 km bis Dillstädt. Hier wurden wir von der Chefin des Distelhofes und der "schnellen Autobahngruppe" herzlich empfangen. Auch unser "Vorharzer" Dieter A. war bereits gut gelaunt eingetroffen. Schnell wurde das Gepäck entladen, und wir konnten uns im Biergarten an frischen Getränken laben. Gerade rechtzeitig kam auch das Taxi mit Bernd F. angefahren (Bernd war aufgrund einer Augen-OP als Sozius verurteilt!). Danach erwartete uns das lecker Abendessen, wie dann auch jeden Abend. Hier mal ein besonderes Lob an den Distelhof und seine Köche.
Am Abend haben wir dann gespannt -auf einem DIN A4 großen Fernseher- das Fußballspiel Deutschland - Australien angesehen.

Abfahrt bei RATIO in Sennestadt  Pause an der B7 (Gruppe T.)

Mittagspause in Eisenach (Gruppe T.) Mittagspause in    (Gruppe N.)

Unser Hotel Geschafft! Das erste Bier.

Prost! Auf eine schöne Woche. Das Fußballspiel Deutschland - Australien

Am Montag wurde nach einem ausgiebigen Frühstücks-Buffet die erste Tour in den "Nachbarstaat Bayern" unternommen. Nach einer Kaffeepause in Hildburghausen, ging es nach Coburg, hinauf auf die Veste Coburg. Die Gruppe von Dieter N. hatte das Glück, die Veste trocken zu erreichen, die Gruppe Thomas bekam den einzigen Schauer unserer Tour mit voller Wucht zu spüren.  Da Biker immer etwas gehfaul sind, sind wir mit der Bimmelbahn hin und zurück zur Veste gefahren. Dort erwartete uns ein imposantes Bauwerk und ein hervorragendes Museum mit einer beeindruckenden Waffensammlung. Nach der Kaffeepause in Coburg ging es zurück nach Dillstädt, dort waren dann unsere Klamotten auch wieder trocken. Unsere Bikes hatten es sowieso gut, denn sie standen abends immer in den großen Garagen.

Das Frühstück. Vor der Besteigung der Veste.

Mit der Bimmelbahn zur Veste Coburg. Auf in die Veste Coburg.

Auf der Veste

Keine Thüringer, sondern Coburger Bratwurst!

Abendspaziergang in Dillstädt. Die "Volksbank" in Dillstädt

Am Dienstag war es wie bisher morgens ein wenig frisch. Aber bei der Länge der Tour wird es uns bestimmt warm. Die Tour ging über Suhl, Oberhof und ein wenig Umleitung über Ilmenau bis zur Friedrichshöhe. Hier war Rast in der Pension Arnika (einem Heuhotel) angesagt. Es war einmal der kleinste Ort der damaligen DDR. Von dort aus fuhren wir nach Sonneberg, aber leider war der "Waldblick" bereits geschlossen. Nach einer kurzen Pause zum Getränkekauf fuhren wir weiter und machten dann Halt in Brattendorf. Hier wurden wir mit einem riesigem Stück Schwarzwälder Kirschkuchen belohnt. Über Schleusingen, die Burg im Rückspiegel, ab in Richtung Dillstädt. Am Abend hatten wir dann nach einer tollen Tour bergauf und bergab und tollen Tälern gut 200 km auf der Uhr.

Gleich geht es auf die Tour. Kleiner Snack unterhalb der Talsperre Scheibe-Alsbach.

Die Friedrichshöhe Morgen Dieter, gut geschlafen?

Der Marktplatz in Schleusingen. Endlich mal eine Kaffeepause in Brattendorf.

Das Kaffeegedeck von Thomas. Abendstimmung in Dillstädt.

Am Mittwoch wollten eigentlich 2 unterschiedliche Touren (Suhl mit Waffenmuseum oder Saale) fahren. Aber wir haben uns dann doch für die Saale-Tour entschieden. Weil diese Tour etwas länger war, sind wir bereits um 9 Uhr abgefahren. Die Tour führte uns über Schleusingen entlang des Rennsteigs bis zur Burg Lauenstein. Bei Auffahrt zur Burg schlug dann für Monika das Schicksal in Form eines Nagels erbarmungslos zu; platter Hinterreifen!!! Nach
2 Dosen Pannenspray schaffte es Monika noch bis zu einem Parkplatz, dann war die Luft raus! Sch..... Spray! Nach fast 2 leertelefonierten Prepaidkarten hatte der HUK endlich einen Abschleppwagen organisiert. Die Zwischenzeit haben wir uns in einem schönen Café vertrieben. Diese 2 Stunden haben uns aber später gefehlt. Die Gruppe Dieter N. hat die Tour normal weitergefahren, und hat dann die Feengrotten bei Saalfeld/Saale besichtigt.
Wir haben dann nach der Zwangspause die 2 Saale-Stauseen umrundet und sind noch bis zu den Feengrotten gefahren, aber die Zeit für eine Besichtigung hat uns gefehlt. Eine ersehnte Pause hatten wir dann in der Gaststätte "Dreiherrenstein". Anschließend ging es zurück nach Dillstädt. Heute gab es dann das Abendessen 1 Stunde später.

Wohin geht's denn heute einmal? Pause am Rennsteig Höhenweg.

Innenhof der Burg Lauenstein Der Burggraben.

Monikas "Schicksalsreifen" dank eines Nagels! Abschleppdienst nach 2 Stunden Wartezeit.

Die Feengrotten Wilfried liegt der Fee zu Füßen.

Am Saale-Stausee bei Saalburg-Ebersdorf Rast in der Waldbaude Dreiherrenstein.

Am Donnerstag stand die Besichtigung des Erlebnis-Bergwerk Merkers auf dem Tourzettel. Wie immer, fuhren wir in 2 Gruppen. Erstes Ziel war das Berghotel Ebertswiese in Seligenthal. Dahin fuhr jedoch nur die Gruppe Dieter N. Hier hat Wilfried versucht sein Mopped abzufackeln, was aber misslang. Die Gruppe Thomas hat die Schotterstrecke vermieden, und ist in Kurti's Baude geblieben. Die Rache jedoch folgte später. Weiter ging es über Trusetal, Bad Liebenstein, Bad Salzungen zum Bergwerk Merkers. Die beeindruckende Fahrt mit den offenen LKW unter Tage, die riesigen Dimensionen des Kaliabbaus und die Führung wird ein unvergessliches Erlebnis sein. Eine kleine Gruppe ist nicht mit eingefahren, sie hat stattdessen das Kalibergbau Museum in Heringen besichtigt. Nach den Besichtigungen führte uns eine schöne Strecke bis nach Wasungen. Hier ereilte dann die Gruppe Thomas die Rache der verschmähten Schotterstrecke. Wir wollten eine Pause auf der Burg Maienluft machen. Die Straße, die dort sehr steil hinaufführte, konnte man mit einem Netz vergleichen (Loch an Loch und hält doch). Diese Höllenfahrt hat viel Geschick von allen Fahrern erfordert. Zu unserer "Belohnung" war das Lokal dann auch noch geschlossen! Nach dieser "Traileinlage" fuhren wir dann über Meinigen bis zum Distelhof. Der Abend verlief wie die Tage zuvor mit Abendessen, diversen Getränken und Gesprächen recht positiv.

Pause im Berghotel Ebertswiese Wilfried bei Schadensbegrenzung

Pause in Kurti's Baude. Erlebnis Bergwerk Merkers

Jetzt geht es 800 m in die Tiefe. Auf offenem LKW durch die Stollen gerast!

Die nicht mit in die Tiefe wollten! Abends gab es für die Bergleute die Belohnung.

Freitag wollte der überwiegende Teil auf Luthers Spuren die Wartburg in Eisenach besichtigen. Doch vorher sind Rolf und Monika losgefahren, um Monikas repariertes Mopped aus Kronach abzuholen. In dieser Woche sollte man jedoch nicht nach Bayern fahren, denn dort wird man immer nass! Beide Gruppen sind in Richtung Eisenach gefahren, bedingt durch die Sperrung der B 19 in Wasungen musste ein Umweg in Kauf genommen werden. Die "Besichtigungs-truppe" fuhr direkt zur Wartburg. Sie hatte sich aber mehr von der Wartburg erwartet. Die andere Gruppe machte vor Eisenach in Wilhelmsthal eine Pause. Die Pause musste etwas ausgedehnt werden, da Hajo seine Zündkerzen wechseln musste. Nachdem wir Eisenach und Ruhla hinter uns gelassen hatten, keimte der Wunsch auf, eine Pause mit dem Fußballspiel Deutschland - Serbien zu verbinden. In Brotterode wurden wir im "Deutschen Haus" fündig, und konnten auf der Großleinwand bei kalten Getränken und Bratwürstchen der Niederlage beiwohnen. Heute Abend war Grillen auf der Terrasse angesagt, doch der aufkommende Wind hat uns aus dem Biergarten vertrieben.

Tourpause in Bad Salzungen. Die Wartburg zu Eisenach.

Einblick in die Luther-Stube. Der prunkvolle Festsaal.

Blick von der Wartburg auf Eisenach. Marktplatz in Schmalkalden.

Der Chef schaut dem Griller zu. Wie jeden Abend hat es uns wieder gut gemundet!

Am Samstag war anscheinend bei vielen TeutoBikern die Luft raus. Der Himmel zeigte sich nicht in bester Form und so verspürten nur 5 Unentwegte Lust an der Tour zum Kloster Kreuzberg und Bad Kissingen. Nach kurzer Beratung hat sich dann die übrigen TeutoBiker zwei Großraumtaxis bestellt und ist nach Suhl gefahren. Hier war natürlich der Besuch des Waffenmuseums und das Fahrzeugmuseum Pflicht. Dank einer sachkundigen Führung durch den Restaurator und Waffenmeister wurde uns ein umfassender Einblick in die Herstellung der Feuerwaffen gegeben. Im benachbarten Fahrzeugmuseum konnten wir uns mit der Geschichte der Simsonwerke auseinandersetzen. Zwei Taxis brachten uns wieder zurück nach Dillstädt.  An diesem Abend war in Dillstädt auf dem Berg die vorgezogene Sonnenwendfeier geplant. Dieser Feier wollten einige TeutoBiker nicht entsagen, und so haben wir (ohne Mopped) den Aufstieg bezwungen. Bei Lagerfeuer, Bier, Würstchen und kleinen alkoholischen Getränken haben wir den Abend angeregt genossen. Den Abstieg und den Abschluss der schönen Woche haben einige von uns noch bei "Gerdi" in der alten Schmiede und im Hotel bis fast 4 Uhr morgens gefeiert.

Marktplatz in Bad Königshofen Auweia, im Freistaat hat es im Kloster geregnet!

Die "Weicheier" die mit dem Taxi nach Suhl fahren! Suhl

Die Göttin der Jagd Diana. Im Vordergrund das Waffenmuseum in Suhl.

Hat Dieter ein neues Mitglied geworben? Am Rathaus vorbei aufwärts zur Sonnenwendfeier.

Dillstädt In Dillstädt nachts um 1/2 Zwei.

Am Sonntag wurde bereits um 7 Uhr rumgerödelt und das erste Mopped schon aus der Garage geholt. Das war ein wenig übertrieben, denn wir wollten ja erst um 10 Uhr abfahren. Dennoch begann bald schon emsiges Treiben, um das Gepäck zu verstauen. Nach dem Frühstück, dass auch jeden Tag etwas früher begonnen hatte, war Dieter N. bereits startbereit. Los fuhr jedoch die "Autobahngruppe" erst um 9:30 Uhr. Die 2. Gruppe, die teilweise etwas wenig geschlafen hatte, machte sich um 10 Uhr auf die Socken. Dank meines genialen Einfalls nicht die erste sondern die zweite Umleitung um Wasungen zu fahren, haben wir dann fast eine Rundreise wieder bis Dillstädt gemacht; wir gelangten auf die erste Umleitungsstrecke! Danach ging die Fahrt wieder bis MC D... nach Eisenach. Dort war wieder die Mittagspause angesagt. Weiter ging die Rücktour über die B 7, A7, A 44 bis zum Rasthof Bühleck. Dort verabschiedeten wir uns von Monika, die Richtung Porta fuhr. Unsere Fahrt ging dann zügig über die A 44 und A 33 bis zum Kreuzkrug nach Bielefeld. Diese war der Endpunkt unserer gemeinsamen Tour, und so gegen 16 Uhr hatten alle TeutoBiker ihre Heimatgaragen wieder erreicht. Die "Autobahngruppe" hatte bereits um 14 Uhr ihr Ziel erreicht.

Die Abfahrt nach einer Woche naht. Mittagsrast in Eisenach.

Das Fazit der Tour: Sie wurde wieder in der gewohnten Weise von Dieter N. und Rolf hervorragend geplant und organisiert. Dafür unser Dank. Selbstverständlich gilt unser Dank auch dem tollen Team vom Distelhof!
Auch die beiden Guides (Dieter N. und Thomas) haben ihre Aufgaben gut bewältigt. Damit die nachfolgenden Fahrer auch sehen konnten, wer sie anführte, kamen sie ihnen manchmal auch entgegen gefahren.
Mir jedenfalls hat es gut gefallen, und ich freue mich auf die nächste Jahrestour!

Die "letzten" Eindrücke

   Michael, zum Essen musst Du den Helm abnehmen!              Der TeutoBiker-Urvater?                Fertig mit der Kultur?

   

       Wo ist mein Mopped?           Ich kann es auch nicht sehen!      Das Ei des Kolumbus?       Ich kann keine Reste sehen!  

      

    Bröchtox und die Folgen.                                           Die Kardinäle                                  Wo ist die Wendefunktion?    

Alle sind gesund zuhause angekommen.

Dann mal bis zum nächsten Jahr!

Text und Zusammenstellung der Bilder von Thomas
Bilder von Gerd, Dieter A., Hajo, Dieter N., Wilfried, Peter S. und Thomas